GenderVarianten digital
Abwandlungen von Bibelstellen entdecken
Das interdisziplinäre Forschungsteam zeigt Ergebnisse zur digitalen Untersuchung antiker und mittelalterlicher Manuskripte und überprüft diese kritisch unter dem Gesichtspunkt des „Gender Bias“, also einer im Laufe der Zeit zunehmenden Voreingenommenheit in Geschlechterfragen. Ein „TextVariant Explorer“ hilft dabei, Frauen und Männer zu identifizieren, die in bestimmten Abschriften des Neuen Testaments ausgelassen, eingefügt, nachgeordnet oder anderweitig verändert wurden.

Orthodoxe Ikone, Kreta/Griechenland 2026
Die Forschenden zeigen, wie die Apostelin Junia im Laufe der Zeit zum Apostel Junias wird. In verschiedenen Handschriften wird auch die Gemeindevorsteherin Nympha später zu einem Mann gemacht.
Mitglied der Forschungsgruppe:
Prof.in Dr.in Gotlind Ulshöfer und Sebastian Zhao (Evangelische Hochschule Hessen, Lehrstuhl Systematik und Ethik)
Prof.in Dr.in Soham Al-Suadi und Dr. Zacharias Frey-Shoukry (Universität Rostock, Lehrstuhl Neues Testament)
Prof. Dr.-Ing. Frank Krüger und Julia Matela (Hochschule Wismar, Arbeitsgruppe Data Science and Machine Learning)


Führung
31. Mai 2026 15 Uhr
Museumsdirektor Veit Dinkelaker führt durch die Ausstellung des Forschungsprojektes „GenderVarianten“
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