Die Synagoge in der Unterlindau 23
Jüdische Geschichte sichtbar machen: Die Synagoge Unterlindau 23 in Frankfurt am Main
Ausstellung im BIMU vom 30. Mai bis 27. Juli 2025
In einem Kooperationsprojekt der Evangelisch-Reformierten Gemeinde und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt haben Jugendliche in der Vorbereitung zur Konfirmation im Herbst 2024 aus Anlass des Gedenkens der Novemberpogrome von 1938 in Frankfurt am Main in der Evangelische-Reformierten Gemeinde Frankfurt, Freiherr-vom-Stein-Straße, mit verschiedenen Techniken Raum und Gebäude des jüdischen Bethauses rekonstruiert. Seine Adresse war „Unterlindau 23“ im Westend in Frankfurt am Main. 1893 war sie als Synagoge der konservativen Richtung des Frankfurter Judentums in einem Innenhof errichtet worden. Am 9. und 10. November 1938 wurde die Synagoge von Nazis zerstört. Heute erinnert ein Gedenkstein am Standort.
Neben Zeichnungen des Innenraumes haben die Jugendlichen verschiedene haptische Modelle, unter anderem aus Lego-Steinen, hergestellt. Dazu gehört auch ein virtueller Wiederaufbau der Synagoge auf der Plattform „Minecraft“, die besucht werden kann. Eine weitere Computer-Animation gibt auch einen Eindruck der Lichtverhältnisse.
Die Ausstellung wurde am 9. November 2024 in der Evangelische-Reformierten Gemeinde durch die Jugendlichen präsentiert. Sie ist vom 11. bis 25. Mai 2025 im Ignatz-Bubis-Zentrum in der Savignystrasse im Westend zu sehen.