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Pressefotos zu "Jesus, Queen of Heaven"

Brix Schaumburg in "Jesus, Queen of Heaven"

Bildnachweis: Bibelhaus Erlebnis Museum

Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum
Foto Bibelhaus Erlebnis Museum

Pressemappe zur Ausstellung G*tt w/m/d - Geschlechtervielfalt seit biblischen Zeiten

Pressemappe als Zip-Datei zum Download

Pressefotos zur Ausstellung G*tt w/m/d

Bei Klicken auf die hier gezeigten Bilder öffnet sich eine Version in besserer Auflösung zum Download. Sollte diese für Ihre Zwecke nicht ausreichend sein, schicken Sie bitte eine Mail mit Ihren Anforderungen an presse(at)bibelhaus-frankfurt.de

Bildnachweis: Conchita Wurst: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia

 

Plakat zur Ausstellung
Bildnachweis: Conchita Wurst: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia

Bildnachweis: Conchita Wurst: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia

 

Bildnachweis: Conchita Wurst: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia

Hermaphrodit, in: Splendor solis oder Sonnenglanz, deutsch. Bildnachweis: Hs 14677 © Germanisches Nationalmuseum

 

Hermaphrodit, in: Splendor solis oder Sonnenglanz, deutsch. Bildnachweis: Hs 14677 © Germanisches Nationalmuseum

Pfeilerfigurine (Eisenzeit II) Keramik, Tel Lakhish

 

Pfeilerfigurine (Eisenzeit II)

Keramik, Tel Lakhish
Bildnachweis: Israel Antiquities Authority; Dauerleihgabe an das Israel Museum,
Jerusalem, IAA 1934-128

Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Etwa 100 Originale aus Israel sind in der Ausstellung  G*tt w/m/d zu sehen.  Darunter finden sich selten gezeigte Objekte wie hier zum Thema Hauskult: Kult und Religion wurden nicht nur am Tepel, sondern auch im häuslichen Umfeld ausgeübt.

Bildnachweis: Bibelhaus Erlebnis Museum

Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Mit der Sesshaftwerdung des Menschen verstärkt sich das Bemühen, die Einflüsse der Umwelt wie Fruchtbarkeit, günstige Witterung und anderes durch die Verehrung von Göttern zu Beeinflussen. Seltene, frühe archäologische Zeugnisse aus der Jungsteinzeit werden in der Ausstellung präsentiert.

Bildnachweis: Bibelhaus Erlebnis Museum

Bildnachweis: Bibelhaus Erlebnis Museum

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl wertvoller Figurinen, die zum Teil erstmalig gezeigt werden können. Nicht immer ist, wie hier zu sehen klar, wer oder was die dargestellt werden soll: handelt es sich um Gottheiten? Welchen Geschlechts? Sind es Anbeter*innen, die Opfer bringen oder beten?

Bildnachweis: Bibelhaus Erlebnis Museum

Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Jüdische Gemeinden existierten schon früh außerhalb Israels: Von der Nil Insel Elephantine in Ägypten stammen diese Darstellungen der Göttin Anat mit Kind aus den 4. vorchristlichen Jahrhundert. Der Stil der Darstellung deutet auf Vorlagen aus dem östlichen Mittelmeerraum, der Levante hin, die Kopfbedeckung ist phönizisch.

Bildnachweis: Bibelhaus Erlebnis Museum

 

Außenansicht des Frankfurter Bibelhauses
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Mitmach-Station im Bibelhaus Erlebnis Museum
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Münztisch mit Exponaten aus antiker Zeit
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Station zur Pilgerreise nach Jerusalem
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Im Nachbau eines antiken Bootes vom See Gennesaret
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Weitere Fotos aus der Dauerausstellung

Schmuck

Originalfunde aus dem Heiligen Land: antiker Schmuck.
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Pharisäer

Station zur Religionsgruppe der Pharisäer.
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Ensemble von Kalksteingefäßen aus Jerusalem
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Pfeilspitzen der römischen Armee aus dem Jüdischen Krieg
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Station zum Pilgerweg nach Jerusalem im Bibelhaus Erlebnis Museum
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Modell des Herodianischen Tempels im Bibelhaus Erlebnis Museum
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Modell des Herodianischen Tempels im Bibelhaus Erlebnis Museum
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Ein Silberdenar aus der Zeit um 14 nach Christus (Vorderseite)
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Ein Silberdenar aus der Zeit um 14 nach Christus (Rückseite)
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Station mit Informationen zu den kultischen Opfergaben im Bibelhaus Erlebnis Museum
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum

Bibelhaus Erlebnis Museum: „anders sehen – mehr erleben“

270 Originalfunde aus Israel − Tag der offenen Tür am Sonntag, 29. Mai

Frankfurt am Main. Einen einzigartigen Einblick in die Lebenswelt und Sozialgeschichte des Heiligen Landes zur Zeit Jesu verspricht das neu gestaltete Bibelhaus Erlebnis Museum sei­nen Gästen. 270 originale archäologische Funde aus Israel gehören zu den Highlights der Erlebnisausstellung am Frankfurter Museumsufer. An einem Tag der offenen Tür am Sonn­tag, 29. Mai, 14 bis 18 Uhr ist das Bibelhaus unter dem Motto „anders sehen – mehr erleben“ erstmals wieder für alle Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Das Museum hat in einer in Europa einmaligen Kooperation Originalfunde der Israelischen Antikenverwaltung (IAA) als Dauerleihgabe für die Ausstellung bekommen. Die Funde sind jetzt in eine Neugestaltung integriert, die in vier Erlebnisräumen Informationen und Erleben zu den Themen Altes und Neues Testament, Quellen und Verbreitung der Bibel bietet.

EKHN unterstützt Zukunftskonzept für das Bibelhaus

Als Investition in die Grundlagen der Kirche und in ihre Zukunft bezeichnet Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die Unterstützung der Neugestaltung durch die Landeskirche. Die EKHN setze damit ein Zukunftskonzept für das Bibelhaus um, das bis 2017 reiche. „Die Kirche und der christliche Glaube müssen in der Kultur sichtbar bleiben“, so Jung. Das Bibelhaus liefere dazu auf unnachahmliche Weise einen Beitrag.

„Unsere neue Ausstellung inszeniert aufbauend auf den Funden aus Israel sehr vorsichtig, aber doch aussagestark die Lebenswelt zur Zeit Jesu“, betont Museumsdirektor Jürgen Schefzyk. Es entstehe ein lebendiges Wechselspiel zwischen Bibeltext, anderen Texten aus der Zeit und archäologischen Objekten. Das Museum biete eine Fülle von Informationen durch Texte, Hörstationen, Filmsequenzen oder multimediale Stationen. Damit bleibe auch das neue Bibelhaus seiner Erfolgslinie treu: ein Erlebnismuseum, das haptisch und informativ in die Welt der Bibel einführt.

Als Folge einer mehrjährigen Kooperation sei es für das Bibelhaus möglich, als einzige Institution in Europa mit Hilfe einer Dauerleihgabe für zehn Jahre eine Ausstellung zu gestalten, erklärt Dr. Martin Peilstöcker, Archäologe und IAA-Mitarbeiter. Das Bibelhaus handle damit auch im Sinne der UNESCO-Konvention gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern. Alle Objekte stammten aus lizenzierten Grabungen und wurden konservatorisch und wissenschaftlich bearbeitet.

Die Vermittlung der Inhalte spiele seit Gründung eine entscheidende Rolle im Bibelhaus, sagt Veit Dinkelaker, Theologischer Referent für Religionspädagogik. Für eine der Hauptzielgruppen gebe es jetzt mit „Erwachsen mit 13“ einen eigenen Bereich. Im besten Fall entdeckten alle Besucherinnen und Besucher sich selbst und ihre aktuellen Fragen in den Geschichten der Bibel.

Pilgerweg zum Tempelberg in Jerusalem

Museumsgäste können sich künftig auf einen Pilgerweg vom See Gennesaret zum Tempel­berg in Jerusalem begeben. Der Tempel des Herodes ist im Museum in einem nach aktuel­lem Forschungsstand nachgebautem Modell zu sehen. Ein Fachinstitut der Universität von Kalifornien in Los Angeles produzierte zusätzlich einen Simulationsfilm in 3-D. Der Film führt die Besucher durch die Tempelanlage.

Religion und Alltag in der jüdischen Antike erschließen sich den Museumsgästen an zwölf Stationen, an denen Menschen aus verschiedenen Gruppen zu Wort kommen. Dazu zählen religiöse Gruppierungen, jüdische Pilger, aufständische Zeloten und herrschende Römer.

Für Neugestaltung, Umbau und Gestaltung war das Bibelhaus elf Monate geschlossen Zu den baulich auffälligsten Veränderungen gehört ein neues Foyer, das durch einen Glasvorbau entstanden ist. Bewährte Erlebniseinheiten wie ein Nomadenzelt und der Nachbau eines antiken Fischerbootes sind in die neue Ausstellung integriert.

Die Neugestaltung, der Umbau und die Erweiterung des Bibelhauses kosteten rund 1,4 Millionen Euro. Größter Förderer ist die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau. Weitere Förderer sind das Bankhaus Metzler, die Stiftung Flughafen Frankfurt/Main, das Kulturamt der Stadt Frankfurt, die Mainova, die EKHN-Stiftung, die Evangelische Zukunftsstiftung Frankfurt am Main, der Hessische Museumsverband und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Medienpartner ist die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Das Bibelhaus Erlebnis Museum wurde im Januar 2003 in der ehemaligen evangelisch-reformierten Kirche in Frankfurt am Main eröffnet. Träger des Bibelhaus Erlebnis Museums ist die 1816 gegründete Frankfurter Bibelgesellschaft. Die Bibelgesellschaft ist der älteste kirchliche Verein in der Mainstadt. Vorsitzender ist Dr. Thomas Kreuzer, hauptberuflich Leiter der Fundraising Akademie in Frankfurt.

RTM / 25.05.2011