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gott-wmd

Was zeigt die Ausstellung?

Während aller Orts über Ideologien, Identitäten und gesellschaftliche Verabredungen debattiert und gestritten wird, stellt diese Ausstellung „G*tt w/m/d – Geschlechtervielfalt seit biblischen Zeiten“ eine grundlegende Frage: Wie lässt sich die Vielfalt im G*ttesbild entdecken und denken und was heißt das für das Zusammenleben untereinander, ob religiös oder nicht?

Vom Altertum bis in die Gegenwart

Unterteilt in drei Abschnitte lädt die Ausstellung Sie ein, auf eine Spurensuche vom Altertum bis in die Gegenwart:

1. Die vielen Seiten G*ttes entdecken: Archäologie und Religion in Palästina-Israel
Leihgaben aus internationalen archäologischen Sammlungen zeugen von der Vielfalt der Gottes- und Menschenbilder seit vorgeschichtlicher Zeit.


2. G*ttes Ebenbild: männlich und weiblich
Den männlichen und weiblichen Zügen G*ttes entspricht die antike Vorstellung von einem androgynen Adam, eine verborgene Spur auch in Judentum und Islam bis hin zu christlichen Hermaphroditen in der Buchkunst.


3. G*ttes Ziel: Einheit in Vielfalt
Im letzten Abschnitt richtet die Ausstellung ihren Blick auf unsere Gegenwart und gibt spielerisch Gelegenheit, sich mit dem eigenen Empfinden kritisch auseinanderzusetzen. Drei Interviews mit Expert*innen der Vielfalt von Geschlechtlichkeit stellen unsere Kategorien und Rollen infrage.

 

Foto: Israel Antiquities Authority; Dauerleihgabe an das Israel Museum, Jerusalem, IAA 1934-128

Aschera

Göttin

Noch in biblischen Zeiten vor 3000 Jahren stand fest: Die Fruchtbarkeit des Bodens, der Tiere und der Menschen hängt von den Gottheiten ab. Eine Gottheit kann beides – zeugen und gebären. Das zeigen zum Beispiel viele kleine Keramikfigurinen der Göttin Aschera, die in Juda und Samaria noch fest in viele Haushalte gehörten, als schon längst die Zeiten des Monotheismus angebrochen schienen.

Der neue Adam: Germanisches Nationalmuseum, Digitalisat: Lea Bachmann
Der neue Adam: Germanisches Nationalmuseum, Digitalisat: Lea Bachmann

Der neue Adam

Erster Mensch und Mensch der Zukunft

Als Gottes Ebenbild geschaffen, ist Adam die Blaupause für jede*n von uns. Was verrät das über den Menschen an sich, über Gott und viel wichtiger: über uns selbst? Die Alchimisten des Mittelalters fanden eine betörende Antwort: Gottes Ebenbild ist beides, männlich und weiblich, im Ursprung, als alles begann, und schließlich in Zukunft. In der neuen Schöpfung Gottes gilt dann nicht mehr männlich oder weiblich, sondern alle sind eins.

Conchita Wurst

Conchita: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia
Conchita: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia

Kunstfigur

Tom Neuwirth alias Conchita Wurst sagt: "Conchita" heißt "Wurst", weil es eben "wurscht" ist, woher du kommst und wen du liebst. Ob Haltungen wie diese auch schon zu biblischen Zeiten denkbar waren? Finde es heraus – bei einem Besuch in unserer Ausstellung.

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