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„Überraschend vielfältige Gottesbilder“

Angela Dorn (Foto: © kunst.hessen.de)
Angela Dorn (Foto: © kunst.hessen.de)

Grußwort von Schirmherrin Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst

Liebe Besucherinnen und Besucher,

m, w, d: Diese drei Buchstaben begegnen uns zum Glück immer öfter im Alltag. Die Erkenntnis, dass die Geschlechter nicht nur binär verteilt sind, dass es viele weitere geschlechtliche Identitäten gibt, macht unsere Gesellschaft offener und vielfältiger. Und auch wer die Bibel aufschlägt, stellt sich die Frage: Ist Gott ein alter weißer Mann mit Rauschebart – das zumindest zeigen viele Ergebnisse bei einer Google-Bildersuche –, „a girl“, wie die Bands Groove Coverage und Nightcore singen, „a woman“, wie Ariana Grande behauptet? Nichts von dem? Oder alles zusammen?

Die Ausstellung „G*tt w/m/d – Geschlechtervielfalt seit biblischen Zeiten“ will dem nachgehen. Dabei schreckt sie vor theologischen Zwickmühlen nicht zurück. „Du sollst dir kein Bild machen“ heißt es. „Ich bin Gott und kein Mann“, steht im Hebräischen Originaltext. Ist das, was wir als Gott bezeichnen, also fließend zwischen den Geschlechtern?

Wir treffen in der Ausstellung auf überraschend vielfältige Gottesbilder. Im Alten Testament beispielsweise lernen wir zahlreiche weibliche Figuren kennen. Die „Weisheit“ tritt in den Sprüchen Salomons und anderswo fast wie eine Person, eine Prophetin, neben Gott. Oder denken wir an das Neue Testament und Maria, die in vielen Teilen der Welt wie eine Göttin verehrt wird. Überraschend ist auch: Die Spur, dass man weder von Gott noch vom Menschen eindeutig reden muss, zieht sich schon durch die frühesten Diskussionen über die Bibel. Gleichzeitig geht es um Macht: Als die männlichen Könige begannen, ihre Macht direkt von ihrer Eigenschaft als Ebenbild und Stellvertreter Gottes herzuleiten, schwand die Möglichkeit eines diversen Bildes.

Sie sehen: Die Ausstellung stellt uns viele Fragen und fordert uns heraus, vermeintliche Klarheiten neu zu prüfen. Diese Herangehensweise zeichnet das Bibelhaus ErlebnisMuseum aus – und sie macht es zukunftsfähig, weil es Fragen unserer modernen Gesellschaft in die Museumsarbeit trägt. Ich wünsche Ihnen spannende Erkenntnisse beim Entdecken von „G*tt w/m/d – Geschlechtervielfalt seit biblischen Zeiten“!

Ihre
Angela Dorn
Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst

Zum Grußwort im Video auf YouTube

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